Australian Shepherd Bild Erziehung

Erziehung

Um einen Australian Shepherd artgerecht erziehen zu können, ist es wichtig ihn richtig lesen zu können. Man muss seine Körpersprache verstehen und richtig einschätzen können, wann der Hund welche Emotionen fühlt. Ich glaube, dass das nicht immer ganz einfach ist und oft auf die Situation ankommt – jedoch gibt es einige Grundkenntnisse, die jeder Hundebesitzer kennen sollte.

Deshalb bin ich überzeugt davon, dass es wichtig ist, das ihr euch mit den Emotionen des Hundes auseinandersetzt. Denn wenn wir die Körpersprache unseres Vierbeiners nicht lesen können, kann das schnell zu Missverständnissen führen, die sich im schlimmsten Fall negativ auf deinen Hund auswirken und zu dauerhaften Fehlverhalten führen.

Kurzgesagt: Ich glaube, dass die Körpersprache und die Missverständnisse die wichtigsten Aspekte sind, wenn man einen Hund richtig erziehen will. Deshalb habe ich mich mit den beiden folgenden Fragen näher beschäftigt:

  1. Wie sieht die Körpersprache und die Emotionen eines Australian Shepherds aus?
    Um die Körpersprache eines Australian Shepherds richtig lesen zu können, musst du nachvollziehen, wie ein Australian Shepherd kommuniziert. So kannst du Missverständnisse vermeiden und die Handlung von deinem Hund in verschieden Situationen analysieren und ggf. korrigieren.
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  2. Die häufigsten Missverständnisse
    Wenn du die Körpersprache deines Australian Shepherds nicht lesen kann, kann es sein dass dein Hund Aggressionen bekommt, weil er Singale sendet, die du nicht verstehst und das für beide Seiten schnell frustrierend werden kann.
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Gerne möchte ich euch auch allgemeine Erziehungstipps für euren Australian Shepherd mitgeben:

Das Umfeld beachten

Wenn ihr eurem Australian Shepherd erziehen wollt und ihm etwas Neues beibringen wollt, dann achtet auf ein ruhiges Umfeld! Kannst du dich bei einer hohen Lautstärke, vielen Menschen und einer angespannten Situation konzentrieren? Dein Australian Shepherd kann es auch nicht! Vor allem wenn dein Hund gerade erst bei dir eingezogen ist (dabei ist es egal ob Welpe oder nicht), ist alles neu und aufregend für ihn. Deshalb ist es wichtig, dass ihr eure Erziehung auf einen Raum beschränkt, der möglichst ruhig ist und der Fellnase vertraut ist. So ist sicher gestellt, dass sich der Vierbeiner auch auf euch konzentrieren kann. Und von da an könnt ihr euch langsam steigern: Kann euer Australian Shepherd die Befehle im vertrautem Umfeld einwandfrei? Dann könnt ihr den Ablenkungsgrad langsam steigern und es in einem anderen Raum oder im Garten versuchen. Der nächste Schritt wäre dann bei Freunden und dann vielleicht sogar beim täglichen Spazierengehen. Ein Australian Shepherd lernt sehr schnell und wird somit in kürzester Zeit merken, dass eure Kommandos immer gültig sind.

Geduldig erziehen

Auch Australian Shepherds haben mal gute und mal schlechte Tage! Nur weile diese Rasse schnell lernt, heißt es nicht, dass er rund um die Uhr hören wird. Manchmal gibt es auch längere Phasen in denen dein Australian Shepherd austestet und besonders frech wird. Ihr solltet auf keinen Fall wütend, sauer, oder verzweifelt sein. Immer ruhig bleiben und wenn es mal nicht so klappt, wie du es dir vorstellst, dann einfach einen Schritt zurück rudern und dort nochmal von vorne Anfangen. Ihr solltet beim aktiven Üben von Kommandos immer mit einem Erfolgserlebnis abschließen, sodass eure Fellnase motiviert bleibt.

Hundebesitzer sind auch nur Menschen! Ich kenne das von mir selbst nur zu gut: Manchmal wird man eben ungeduldig oder sauer, auch wenn man weiß, dass man es nicht werden sollte. In einem solchen Fall solltet ihr eure Trainingsstunde abbrechen und es später weiter führen. Australian Shepherds sind sensible Hunde und merken gerade bei der Erziehung, wenn ihr unzufrieden seid.

Regeln einhalten

Die Regeln, die ihr euch am Anfang überlegt, solltet ihr IMMER konsequent einhalten. Es darf keine Ausnahmen geben! Erlaubst du deinem Australian Shepherd einmal mit ins Bett zu kommen, wird er es die nächsten Jahre immer wieder versuchen. Denn wenn er einmal “gewonnen” hat, dann wird der Aussie sich das merken und so schnell nicht mehr aufgeben. Deshalb solltet ihr euch vorher überlegen, was eure Fellnase darf und was nicht. Solltet ihr mit mehreren Personen im Haushalt leben, sprecht euch unbedingt vorher ab!

Sofort loben

Wenn euer Australian Shepherd etwas richtig gemacht hat, dann solltet ihr ihn während der aktuellen Situation loben. Es dürfen auch nicht ein paar Sekunden vergehen, denn dann seid ihr zu spät. Deshalb macht es auch wenig Sinn, wenn ihr nach ein paar Stunden entdeckt, dass euer Aussie das Sofa angekaut hat und ihn dann beschimpft. Er wird das Schimpfen nicht mehr auf die Handlung “Sofa zerkauen” beziehen und somit ist es völlig grundlos.

Mein Plan ist es, dass diese Seite immer weiter ausgebaut wird, sodass mit der Zeit mehr und mehr Fragen hinzukommen. Bei bestimmten Fragen oder Problemen, kontaktiert mich gerne! Ich finde den Austausch untereinander so wichtig: Jeder kann was dazu lernen und neue Sichtweisen entdecken.